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WOLF

Der Wolf im Ostallgäu

@ pixabay

Der Wolf im Ostallgäu

Kein Thema polarisiert derzeit so sehr wie die Anwesenheit des Wolfes. Erst vor kurzem wurde der erste Wolf im Ostallgäu offiziell bestätigt. Um nun genauere Daten über eine mögliche Wolfpopulation zu erhalten, bitten wir Euch, am bayernweiten Wolfmonitoring des BJV teilzunehmen. Hierzu werden alle Revierinhaber gebeten, mögliche Indizien wie Losung, Spuren, Sichtungen, Risse oder auch Hinweise aus der Bevölkerung unter zu melden.

Das Wildtiermonitoring Bayern hat auf Basis der Daten vom Landesamt für Umwelt (LfU) eine Karte entwickelt, welche die genetischen Befunde von Wölfen seit 2009 dokumentiert. Daraus geht hervor, dass sich Ende 2016 im Bayerischen Wald erstmals ein Wolfspaar aus zwei verschiedenen Populationen gefunden hat.

Solche genetischen Stichproben sind jedoch sehr lückenhaft und bedürfen einer Ergänzung durch weitere Nachweise. Aus diesem Grund ruft der BJV nun das „Fotofallen-Monitoring Wolf“ ins Leben.

Und so funktioniert’s:

  1. Revierinhaber, die Fotofallen zur Wildbeobachtung betreiben, werden gebeten, ihre Fallen regelmäßig, mindestens alle 1-2 Wochen auf Wolfsnachweise zu überprüfen.
  2. Im Falle eines positiven Befundes werden die Daten dem Bayerischen Jagdverband übermittelt:
    1. Bildmaterial aus Fotofallen, auf denen (möglicherweise) ein Wolf abgelichtet wurde.
    2. Die Nennung der Gemeinde.
    3. Das Datum der Aufnahme.
    4. Kontaktdaten, bestehend aus Name, Telefonnummer und E-Mailadresse.
  3. Die Weitergabe an Dritte (z.B. dem LfU) erfolgt anonym und nur mit Zustimmung Ihrerseits. Sie betrifft das Bildmaterial, welches nur zu internen Zwecken genutzt werden darf, den Tag der Aufnahme, sowie die Verortung auf Gemeindeebene.

Eure Unterstützung ist von sehr großer Bedeutung, um die Debatte um den Wolf mit handfesten Daten zu untermauern. So ergänzen die Daten aus der Jägerschaft direkt und eindrucksvoll unsere thematischen Karten zum Wolf.

Ansprechpartnerin bei Fragen und Adressatin für Ihre Meldungen:

Regina Gerecht
Referentin für Wildtiermonitoring
Hohenlindner Straße 12
85622 Feldkirchen

Mit den zuständigen Behörden wurden bereits Gespräche geführt, um eine Regelung bez. der Anrechnung auf den Abschussplan und auch hinsichtlich einer Schadensregulierung bei Kollateralschäden (durch den Wolf verschuldetes Ausbrechen aus dem Wintergatter oder Meidung von Winterfütterungen) voran zu treiben. Unsere Landrätin bekennt sich eindeutig zu Wolfsfreien Gebieten, daher erhoffen auch wir Jäger eine zeitnahe Unterstützung in diesen Punkten. Eine lückenlose Dokumentation von Nachweisen zur Anwesenheit des Wolfes in unserer Region ist dabei immens wichtig, denn nur dann können Maßnahmen angestoßen werden.

Anbei findet ihr das offizielle Merkblatt des LRA mit Kontaktadressen und Handlungsanweisungen im Falle von Rissfunden etc.

Info zum download: Wolf-Info.pdf

Isabel Kocham 26.03.2019
um 12:33 Uhr •
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