ID-122

Hightech zur Kitzrettung vor dem Mähtod- Eine Idee wurde Wirklichkeit.

Die Spender - rechts Klaus Lochbronner, Kaufbeuren, 3. von rechts Gisela Egner von der Arche Noah
Die Spender - rechts Klaus Lochbronner, Kaufbeuren, 3. von rechts Gisela Egner von der Arche Noah, 4. Von rechts Isabel Koch 1. Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen.

Mit einem Spendenaufruf gelang der Jägerschaft des Südlichen Ostallgäu den Kauf einer Drohne mit Wärmebildkamera. Auf Initiative unserer 1. Vorsitzenden Isabel Koch spendeten spontan zahlreiche Organisationen und Verbände aber auch Privatpersonen großzügige Geldbeträge. Sogar die Jagdzeitschrift " Die Pirsch" beteiligte sich an dieser Aktion. Dank einer Erbschaft war der Tierschutzverein "Arche Noah" in der Lage eine Drohne zu erwerben und sie dem Kreisverein Füssen zu übergeben. Auch wird dieses Objekt "Kitzrettung durch Drohnen" durch "Crowdfunding" in Zusammenarbeit mit der VR-Bank Kaufbeuren unterstützt. So kamen bereits 5.820,00 Euro zusammen. Sogar einige Gemeinden beteiligten sich an dieser "Spendenaktion".

Allein die VR-Bank spendete über 700,00 Euro, so dass für den Kauf einer Drohne noch 711,00 Euro fehlen. Diesen Betrag wird man bis zum "Drohnen-Einsatz" im Frühjahr beisammen haben. Mit der Drohne vom Tierschutzverein und eine von einem Privatmann zur Verfügung gestellte und die von Spendengeldern gekaufte Drohne stehen dann drei Drohnen für die drei Hegeringe zur Verfügung. Frau Isabel Koch hofft auf weitere Spenden für diese moderne "Kitzrettung".

"Wir wollen mit dieser Aktion auch die Landwirte unterstützen, betonte Frau Koch, denn kaum ein Landwirt vermähe gerne Rehkitze. Zudem verderben die "Leichenteile" das "Silagefutter". Erfreulich, auch der Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Bauernverbandes hat uns ebenfalls mit einer Spende unterstützt. Auch wird er im Frühjahr einen Aufruf wegen der Kitzrettung an die Bauern starten, dass sie vor dem Mähen ihre Wiesen mit der Drohne absuchen lassen.

Diese Drohnen können natürlich auch für andere wichtigen Einsätze benützt werden, wie Flurschäden durch Wildschweine oder auffinden von verletzten Tiere auf den Almen. Die "Drohnenpiloten" stehen in engem Kontakt mit der Polizei 

Die Jäger hoffen nun auf die Hilfe und Mitarbeit der Landwirte, damit das Projekt "Kitzrettung aus der Luft" ein Erfolg wird.  ars

Drohnenpilot Winfried Hirsch erklärt die Funktion
Drohnenpilot Winfried Hirsch erklärt die Funktion
Die Drohne ist startklar!
Die Drohne ist startklar!
Egner und Lochbronnen bestaunen die Drohne
Egner und Lochbronnen bestaunen die Drohne
arsam 27.11.2018
um 12:45 Uhr •
268 Views • Kategorien: Eigene Berichte
» Zurück zur Übersicht « St. Hubertus der Begründer der Weidgerechtigkeit und der nachhaltigen Jagd. »
RSS-Feed (Einträge) abonnieren Einträge

Aktuelles

Hightech zur Kitzrettung vor dem Mähtod- Eine Idee wurde Wirklichkeit.

Die Spender - rechts Klaus Lochbronner, Kaufbeuren, 3. von rechts Gisela Egner von der Arche Noah Die Spender - rechts Klaus Lochbronner, Kaufbeuren, 3. von rechts Gisela Egner von der Arche Noah, 4. Von rechts Isabel Koch 1. Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen. Mit einem Spendenaufruf...
» Mehr lesen

Termine